Was wir von Heino lernen können ist erfolgreiches Musik Guerilla Marketing (PR)

Veröffentlicht: 29. Januar 2013 in Musik & Geld verdienen, Musik Marketing, Musikvermarktung im Internet
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Was derzeit medial wie die Revolution aus der Senioren Residenz daher kommt. Ist ein gutes Beispiel für erfolgreiches Musik Guerilla Marketing, welches zumindest in Deutschland seines Gleichen sucht. Die Geschichte vom alternden Schlagerbarden der sich bei den Deutschrockern mal so richtig rächen will hat ja auch was sehr sympathisches und aus Richtung der volkstümlichen Schlagersänger kennt man alles nur kein Revoluzzertum. Bei einem Rocker wäre das ganz sicher nicht  aussergewöhnlich und würde auch kein Mediales Echo erzeugen können.

Wie komme ich nun auf den Gedanken das Rammstein und die Ärzte nicht auf die Barrikaden gehen und mit drastischen Worten oder gar juristischen Maßnamen gegen die Veröffentlichung des Heino Albums vorgehen. Zum einen ist es seit gut 4 Monaten bekannt das Heino ein solches Album in der Mache (Metal-Hammer.de berichtete) hat und bis dato gab es keine Erwähnung solch vehementer Gegenwehr der Urheber. Auch das durchaus Glaubwürdige Dementi der Bands bestärkt diese Meinung. Auch die Covergestaltung von Heino ist eine Illustration der Story die er hier verkauft wird. Warum sollten auch die Bands etwas dagegen haben als Urheber des Werkes verdienen Sie ja auch an allen Einnahmen die durch Heinos Coveralbum erzielt werden. Der rechtlich Hintergrund wird im wbs-low.de Blog auch für Nichtjuristen verständlich dargestellt.

Wie ist Heino bzw. sein Management auf diese Idee gekommen. Als Blaupause dient hier sicher der gute Jonny Cash – Dieser coverte ja auch zum Ende seiner Karriere Rock und Pop & Rock Bands wie Depeche Mode und Nine Inch Nails. Da betrachteten die Bands es allerdings eher als Ritterschlag von einem Weltstars dieses Formats gecovert zu werden. Mit diesen legendären Coversongs konnte der gute Mann auch noch einmal Neue, jüngere und auch genrefremde Zielgruppen erschließen. Nun ist Heino sicher nicht Jonny Cash aber da sein bisheriges Zielpublikum allein es sicher nicht mehr ermöglicht wirklich erhebliche Mengen abzuverkaufen täte ihm so eine Verjüngungskur sicher gut.

Man mag von diesem Vorgehen halten was man will, unbestreitbar ist das ein Mediales Echo (von der Titelseite der Bildzeitung, über Fernehberichterstattung bis hin zu diversen Blogposts und einer ordentlichen Verbreitung in den sozialen Netzwerken) erzeugt wurde welches, wenn man es einpreisen würde, locker mit dem Budget eines Holywood Bockbusters mithalten könnte.

Also alles richtig gemacht Heino

Kommentare
  1. Tina sagt:

    hat er auf jeden Fall clever gemacht der Heino – egal was man von den Songs hält – die Publicity ist für ihn mehr als unbezahlbar!

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